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Bauaufzüge

 
Personen- und Lastentransport auf der Baustelle

Bauaufzüge sind praktische Hilfsmittel auf Baustellen. Besonders hilfreich sind sie bei einer Fassadensanierung oder dem Neubau eines Gebäudes. Entsprechende Aufzugsanlagen gibt es in zahlreichen verschiedenen Ausführungen und können sowohl zum Personen- als auch Lasten-Transport genutzt werden. Seit 1980 hat sich am Prinzip der Bauaufzüge nicht viel verändert. Neben einigen modernen Modellen, funktionieren die meisten noch immer nach der sogenannten "Zahnstangen-Ritzel-Technik". Bei dieser Methode wird ein Gestell aufgebaut, das aus speziellen Gittermasten besteht. An diesen befinden sich die Zahnstangen. Sie werden übereinander geschraubt und dienen als eine Art Aufzugsschacht. Die Lift-Kabine ist mit entsprechenden Ritzeln versehen, welche in die Zahnstangen passen. Mithilfe eines Motors – der in der Regel mit elektrischem Strom betrieben wird – werden die Ritzel bewegt und die Kabine entsprechend aufwärts transportiert.

Aufgrund dieser Funktionalität werden Bauaufzüge häufig auch als Zahnstangenaufzug bezeichnet. Die Geräte gibt es in zahlreichen verschiedenen Leistungs-Ausführungen. Dabei unterscheiden sie sich sowohl in der Fördergeschwindigkeit als auch der Transportkapazität und Förderhöhe. Die meisten Modelle besitzen Geschwindigkeiten zwischen 24 und 100 Meter pro Minute. Unabhängig von diesen Angaben dürfen Bauaufzüge nur von speziellen Personen genutzt werden, die in der Benutzung geschult sind. Die Gefahr eines Stromausfalls besteht immer und in einem solchen Fall ist es nötig, dass der Fahrstuhl-Insasse sich selbst befreien kann.

Je nachdem gewünschten Einsatzgebiet können Bauaufzüge mit verschiedener Tragfähigkeit erworben und genutzt werden. Die kleinste Leistung beläuft sich auf rund 100 Kilo und einige besondere Modelle können sogar über 2'000 kg tragen. Dadurch ist das entsprechende Produktspektrum der Bauaufzüge sehr weitläufig und für die meisten Einsatzfälle geeignet. Bei entsprechenden Sonderlast-Modellen wird das entsprechende Antriebsmodell eines Elektro-Motors mit zusätzlichen technischen Methoden erweitert. Die häufigsten Hilfsmittel für diesen Zweck sind Hydraulikvorrichtungen und Frequenzumformer. Dies dient vor allem der Senkung der Anlaufströme während des Anfahrens mit hoher Last. Die Standard-Förderhöhe beläuft sich auf rund 75 Meter. Mit speziellen Gittermasten sind jedoch deutlich höhere Werte – bis zu 200 Meter – erreichbar.

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